Vernetztes Verbesserungsmanagement
Vernetztes Verbesserungsmanagement (VVM) ist eine Strategie für das übergreifende Lernen von Organisationen, welche parallel die Prozesse im Servicebereich und die Produkt- und Prozessinnovation unterstützen soll. Als Grundlage für ein Verständnis dieser Prozesse wird das sogenannte Eskalationsprinzip vorgestellt und mit dem von Nonaka und Takeuchi propagierten Vier-Modi-Modell des organisationalen Lernens in Beziehung gesetzt. Unterstützungsmöglichkeiten für die kooperative Externalisierung von Wissen, für die Überwindung von Komplexitätsbarrieren bei der Wissenskombination in der variantenreichen Produktion und für die praktische Umsetzung (Internalisierung) des gewonnenen Wissens werden in einer Gesamtarchitektur zusammengefasst, mittels deren sich die in der Praxis sowie in bisherigen wissenschaftlichen Ansätzen zu beobachtenden Defizite bei der Umsetzung des VVM beseitigen lassen.
Details
Wirtschaftsinformatik 42(1):15-26, 2000

