Implementierung einer intersektoralen Pharmakovigilanz und bruchlosen Fortsetzung der klinischen Medikation beim Übergang in die hausärztliche Betreuung
| Thesis type |
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| Status | Open |
| Supervisor(s) |
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| Advisor(s) |
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Als Frucht langjähriger Entwicklungsanstrengungen verbessert sich in der klinischen Versorgung inzwischen die Unterstützung, Absicherung und Qualitätsverbesserung der Medikation durch den Einsatz rechnergestützter Kommunikation und Entscheidungsassistenz. Computerized Physician Order Entry (CPOE) Module klinischer Informationssysteme strukturieren den Workflow von der Therapieentscheidung bis zur Verabreichung pharmazeutischer Präparate. Neben Verbesserungen im Warenmanagement der Klinikapotheke und einer zuverlässigeren Dokumentation bietet CPOE auch eine erstrangige Gelegenheit, algorithmische Konsistenzprüfungen der Verschreibung, Warnmeldungen bei Kontraindikationen und automatische Erinnerungen direkt in klinische Routineabläufe zu integrieren. Dadurch erhält die rechnergestützte Pharmakovigilanz ihre organisatorische und technische Basis. Mit der Entlassung eines Patienten reist die Kontinuität einer entsprechenden Unterstützung bislang ab. Abgesehen vom Entlassschreiben an den betreuenden Hausarzt und den dort in aller Regel nicht vollständig computerinterpretierbar formulierten Informationen zur klinischen Medikation und Empfehlungen zur Medikation nach der Entlassung gibt es keinen obligatorischen Informationsfluss. Ebensowenig erfolgt eine systematische Einbindung der externen Apotheker. Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer technischen Lösung für die beschriebene Problematik einer diskontinuierlichen Medikation bei Bluthochdruckpatienten im Übergang zwischen klinischem Aufenthalt und hausärztlicher Versorgung.
Methodische Herausforderungen sind:- die unterschiedlichen Kommunikationsstandards in Klinik und Praxis (HL7 / HL7 CDA vs. xDT-Familie) in Hinblick auf die für das Projekt notwendige intersektorale Kommunikation.
- Anbindung an Apothekeninformationssystem / Medikamenten-Informationssystem
- die Anforderungen an den Datenschutz, die unter Nutzung generischer Lösungsansätze aus der Telematik anzugehen sind.
- die Modellierung und Implementierung integrierter Behandlungsworkflows (d.h. "intersektorale" Workflows)
- die Einbindung selbständiger Apotheken unter Erhalt wettbewerblicher Aspekte

